Corona-Maßnahmen: Was würde Jesus sagen?

  • Ich war krank und ihr habt mich nicht besucht, sondern das Essen vor die Tür gestellt.
  • Ich war alt und ihr habt geduldet, dass sie mich einsperrten wie einen Verbrecher.
  • Ich hatte Angst und ihr habt mich nicht getröstet.
  • Ich wollte Gottesdienst feiern und stand vor verschlossenen Türen.
  • Ich wollte den Sieg Gottes über den Tod feiern und fand nur Todesangst vor einem Virus.
  • Ich wollte singen und wurde zum Schweigen verurteilt.
  • Ich wollte eine Predigt hören und erhielt einen YouTube-Link.
  • Ich suchte ein Lächeln und blickte in eine Maske.
  • Ich suchte Gemeinschaft und fand social distancing.
  • Als die Politik Panik verbreitete, seid ihr in der Versenkung verschwunden.
    Die Welt wurde von Furcht gequält und ihr hattet nur Angst um euer Leben.

Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

(Im Anschluss an Matthäus 25, 41-45)

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3 Gedanken zu “Corona-Maßnahmen: Was würde Jesus sagen?

  1. Dieses Virus konfrontiert uns Christen mit der Frage, wem wir im Zweifelsfall mehr vertrauen, Gott oder den Menschen die uns drohen. Die Antwort auf diese Frage dürfte auf der Hand liegen. Den meisten Christen fehlt meiner Ansicht nach eine lebendige Glaubenspraxis, die in den Alltag integriert ist. Deshalb haben die meisten Christen zu den jetzigen Zuständen geschwiegen und sich sogar das Abendmahl verbieten lassen. Ich habe mich deshalb zur Wahl in den Kirchenvorstand meiner Kirchgemeinde gestellt. Vielleicht gelingt es mir, die Fragen nach den Möglichkeiten der Glaubenspraxis und dessen Kommunikation nach außen auch unter repressiven Umständen in den Focus zu rücken.

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  2. So schön, bei einem Kollegen Gedanken zu finden, die mich seit Beginn der Krise umtreiben.
    Meine Kirche hatte sogar Hausbesuche verboten. Im Krankenhaus, wo ich arbeite, durfte ich nur noch auf Anforderung besuchen. Virtuell haben wir einiges probiert und gemacht, aber die Resonanz war kläglich.
    „Mein“ Jesus ist unmaskiert und nahe bei den Menschen.

    Danke

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